eFootball-Kreismeisterschaft in Zeven

Den SV Werder Bremen in einem Finale mit 4:0 zu besiegen, scheint für den Hamburger SV momentan utopisch. Jan Denkert und Etienne Böttcher zeigten, dass so ein Sieg zumindest auf der Spielkonsole möglich ist.

Freuten sich über den 1. Platz: Etienne Böttcher und Jan Denkert (beide Bildmitte) vom FSV Hesedorf/Nartum bei der Siegerehrung durch Florian Schäfer und Mats Baur.
Mathis Henke und Felix Garbers (beide Bildmitte) von der SG Westerholz/Hetzwege belegten den 2. Platz.
Der 3. Platz war ihnen sicher: Benjamin Rehberg und Mathis Sturhann vom SV Lauenbrück.
Unterlagen im kleinen Finale: Enrique Testa und Janek Brodtmann vom TSV Gnarrenburg neben Florian Schäfer (v.l.n.r).
Volle Konzentration und bitte nicht stören ...
Spielintelligenz, Handlungsschnelligkeit und blindes Verständnis mit dem Spielpartner - nur so funktioniert es ...
... auch das nötige Fingerspitzengefühl auf der Konsole ist gefragt.

Im Finale der eFootball-Kreismeisterschaft gewannen die Vertreter des FSV Hesedorf/Nartum mit den Rothosen gegen die Titelverteidiger Mathis Henke und Felix Garbers von der SG Westerholz/ Hetzwege. Die mit dem Kontrahenten von der Weser angetretenen Henke und Garbers durften sich dennoch freuen. Sie lösten mit dem Finaleinzug ebenfalls das Ticket für die Niedersachsenmeisterschaft im Februar in Hannover.

32 Startplätze standen für die Austragung der eFootball-Kreismeisterschaft zur Verfügung. Am Ende gingen elf Mannschaften in der Zevener Volksbank an den Start. Trotz der ausbaufähigen Anmeldezahlen sah der eFootball Beauftragte Florian Schäfer zumindest in der Vorrunde „viele spannende Partien“. Aus dieser setzten sich der SV Lauenbrück, der FC Oste-Hamme 1 und 2, der TSV Gnarrenburg, die SG Oste 2, die FSV Hesedorf/Nartum, der TuS Westerholz und der SV RW Scheeßel 2 durch. Im späteren Halbfinale mussten sich der TSV Gnarrenburg und der aus Benjamin Rehberg und Mathis Sturhann bestehende SV Lauenbrück den Finalisten geschlagen geben. Letztere entschieden das Spiel um Platz drei für sich.

Gespielt wurde auf der Playstation 5 mit dem Nachfolger der „Fifa“ Reihe EA FC 24. Beim Spielmodus entschied sich Schäfer für der 95er-Modus, bei dem alle Mannschaften mit der gleichen Spielstärke ausgestattet wurden. So spielten die Teilnehmer neben den bekannten Teams wie Paris Saint Germain oder Manchester City auch lokale Größen wie den SV Werder Bremen. Die Atmosphäre hätte dabei nicht unterschiedlicher zu der Stimmung auf den Sportplätzen sein können. Statt lauter Rufe, taktischen Anweisungen oder ausufernden Jubelszenen war oftmals nur das Klicken der Controller zu hören. Für Beobachtende war es nicht schwer zu erkennen, dass EA FC viel mehr Denksport als simples Bedienen von Tasten ist. Die Dramatik sollte dennoch nicht verloren gehen. So liefen Henke und Garbers im Viertelfinale lange einem 0:2-Rückstand hinterher. Nach einer intensiven Verlängerung drehten sie das Spiel sogar auf 4:2.


Autor: Lennart Blömer (Presseausschuss) u. Günter Sievers (Vorstand)