Ü40-Saison: Vereine sollen über Spielmodus mitentscheiden

Der Kreisspielausschuss bereitet die neue Ü40-Saison vor. Zur Abstimmung steht, ob der Wettbewerb wie bisher in zwei Nord-/Süd-Staffeln gespielt wird oder ob zur Rückrunde eine neue Einteilung nach Leistungsstärke erfolgt. Bis Mittwoch, 8. Juli, können Vereine noch Rückmeldungen, Ideen und Anregungen einreichen.

Der Kreisspielausschuss des NFV-Kreises Rotenburg bereitet derzeit die Spielpläne für die kommende Ü40-Saison vor. Insgesamt haben erneut 18 Mannschaften gemeldet, sodass wieder zwei 9er-Staffeln gebildet werden können.

Da es in der vergangenen Saison leider mehrfach zu teils sehr kurzfristigen Spielabsagen kam, wird derzeit überlegt, den Wettbewerb künftig ausgeglichener zu gestalten. Hintergrund ist, dass Mannschaften teilweise insbesondere gegen stärkere Gegner nicht angetreten sind. Für die gastgebenden Vereine ist dies besonders ärgerlich, da häufig bereits Waren eingekauft, Plätze vorbereitet und weitere organisatorische Maßnahmen getroffen wurden.

Zur Diskussion steht daher ein neues Modell: Die Hinrunde würde zunächst wie gewohnt in zwei Staffeln ausgetragen. Für die Rückrunde könnten die Mannschaften anschließend nach Leistungsstärke neu eingeteilt werden — in eine Staffel mit den neun stärkeren und eine Staffel mit den neun schwächeren Teams. Dadurch könnten die Leistungsunterschiede in der Rückrunde reduziert werden. Zwar wären vereinzelt etwas weitere Fahrten möglich, zugleich würden die Mannschaften aber auch auf neue Gegner treffen.

Alternativ könnte der Wettbewerb wie bisher mit zwei regionalen Staffeln Nord und Süd inklusive Hin- und Rückrunde fortgeführt werden.

Zur Auswahl stehen damit zwei Varianten:

A: Neues Modell mit Staffeleinteilung nach Leistung zur Rückrunde
B: Wettbewerb wie gehabt mit zwei Staffeln Nord/Süd und Hin- und Rückrunde

Leider haben bislang weniger als 50 Prozent der Vereine auf die entsprechende Abfrage geantwortet. Die nächste Sitzung des Kreisspielausschusses findet am Mittwoch, 8. Juli, statt. Dort soll auf Grundlage der bisher vorliegenden Rückmeldungen eine Entscheidung getroffen werden.

Die Vereine haben daher noch bis dahin die Möglichkeit, Einfluss auf die Gestaltung der kommenden Ü40-Saison zu nehmen. Rückmeldungen, gerne auch mit weiteren Ideen oder Anregungen, sollten schnellstmöglich an den Kreisspielausschuss übermittelt werden.

Der Kreisspielausschuss bedankt sich für die Unterstützung und hofft auf weitere Rückmeldungen aus den Vereinen.


Autor: Lennart Blömer